Führe alles zusammen: Die Kurs-Formel

In diesem Arbeitsschritt fasst du alles, was du in den vorigen Lektionen erarbeitet hast, in einer knackigen Kurzbeschreibung zusammen. Diese Kurzbeschreibung ist noch nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Es soll dir vor allem ermöglichen, in Gesprächen über deinen Kurs sehr zielgerichtet zu kommunizieren – und auch, dir Feedback zu deiner grundlegenden Kurs-Idee einzuholen.

Entsprechend ist das Ziel auch, diese Zwischenergebnis in der Community zu besprechen.

Die Kurs-Formel

Die „Kurs-Formel“ ist die Essenz deines Kurses, die wichtigsten Aussagen auf den Punkt gebracht. Die Kurs-Formel ist so konkret, dass ein potenzieller Interessent genau erkennen kann, ob dein Kurs etwas für ihn ist oder nicht.

Das Wort „Formel“ ist natürlich ein wenig augenzwinkernd zu sehen – in diesem Fall von „formulieren“. :) Ich gebe dir ein Grundgerüst für eine knappe Beschreibung deines geplanten Kurses – und deine Aufgabe ist es, die in der vorigen Lektion herausgearbeiteten Erkenntnisse hier so einzutragen, dass es sich gut liest.

So sieht die Kurs-Formel grob aus:

In meinem Kurs geht es um… (1). Er richtet sich an …. (2), die … (3). Ziel des Kurses ist es, …  (4), indem sie … (5) und … (6).

Und das steht in den Lücken:

(1) Thema

(2) Zielgruppe, grobe Kategorie

(3) Zielgruppe, Ausgangssituation

(4) Übergeordnetes Ziel

(5) „Handfestes“ Ziel / Primäres Lernziel

(6) Sekundäres Lernziel

Ich gebe zu, das ist schwer lesbar, daher mal ein Beispiel.

Beispiele:

Beispiel 1: „Mein erster Onlinekurs“

In dem Kurs geht es um (1) die Entwicklung eines ersten Onlinekurses. Er richtet sich an (2) Coaches, Trainer, Autoren, Berater, die (3)Experte in ihrem Thema und eher nicht technikaffin sind und die mindestens damit gestartet sind, online eine Folgerschaft / Email-Liste aufzubauen.
Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmern zu ermöglichen, (4)ihr Business „skalierbar“ zu machen, indem sie (5) einen Pilotkurs mit motivierten Teilnehmern auf den Markt bringen und ein (6)Vorgehen kennenlernen, mit dem sie jederzeit wieder aus einer Idee einen Kurs machen können.

Beispiel 2: Claudia’s Trello-Kurs

In dem Kurs geht es um (1) die Projektorganisations-Software Trello. Er richtet sich an (2) Einzelunternehmer, die (3) in ihrem Homeoffice arbeiten und ihre Arbeit allein oder in Arbeitsteams besser organisieren wollen und die noch keine Erfahrungen mit Trello haben (Einsteigerniveau). Ziel des Kurses ist es, (4) den Teilnehmern zu einem entspannteren und produktiveren Arbeitsalltag zu verhelfen, indem sie lernen, (5) Trello mit seinen vielfältigen Aufgaben zu nutzen und für die richtigen Aufgaben richtig einzusetzen und (6) ihre täglichen Aufgaben besser zu strukturieren. [Trello-Kurs von Claudia Kauscheder]

Arbeitsblatt

In dem Arbeitsblatt siehst du die Kursformel auf einen Blick – und kannst sie Schritt für Schritt mit deinen Inhalten füllen:

Arbeitsblatt „Kursformel“
Das ist zu tun:
  • Fülle die leeren Felder deiner Kurs-Formel so, dass externe gut verstehen, wem dein Kurs wobei hilft.
  • Sobald du einigermaßen zufrieden damit bist, bringe deine Kurs-Formel in die Community und/oder dein Erfolgsteam ein.
  • Lies‘ die Kurs-Formeln von anderen Teilnehmern – und melde kritisch-konstruktiv zurück, ob du die für konkret und überzeugend hältst. 
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