Einstiegs-Reflexion Modul 4: Kommunikationsstil

In diesem Modul geht es darum, wie du deinen Kurs im Detail gestaltest und aufbaust: Welche Medien und Kanäle du zur Inhaltsvermittlung und welche zur Kommunikation mit den Teilnehmern nutzen, wie du deinen Kurs zeitlich takten und wie zusätzlich Kontakt zu Teilnehmern halten wirst.

Langfristig sollst du ein für dich und deine Persönlichkeit und deine Rahmenbedingungen optimales Onlinekurs-Format zu finden! So dass du lange Freude daran hast und deine Stärken optimal zur Geltung kommen.

Kurzfristig – für deinen ersten Kurs – kann es sein, dass du Abstriche machst, damit du jetzt zügig auf den Markt kommst (und beispielsweise Live-Webinare zur Inhaltsvermittlung nutzt, statt lange an Videos zu feilen). Und es kann sein, dass das Format für deinen ersten Kurs noch nicht so ganz das ist, was du langfristig machen willst – aber es schadet nichts, jetzt schon mal zu reflektieren, was du langfristig brauchst. :)

Daher möchte ich diesmal von dir wissen, bevor du in das Modul eintauchst:

Was ist deine Brillianz

Leitfragen dazu:

  • Was sind deine bevorzugten Kommunikationskanäle, wenn es darum geht, Neues zu lernen? Brauchst du visuelle Unterstützung? Konzentrierst du dich lieber ganz auf’s Hören? Musst du etwas in der Hand halten dafür? –> Ich halte eigentlich nichts von der Unterscheidung in diese Lerntypen – aber wahrscheinlich bist du auf dem gleichen Kanal auch ein guter Trainer, über den du auch gerne selbst lernst.
    • –> Meist werden in späteren Durchläufen deines Kurses weitere Kanäle dazukommen, so wie bei mir hier jetzt auch Video, Audio und Text enthalten ist, obwohl ich selbst eigentlich am liebsten über Audio + Text lerne. Für deinen ersten Kurs solltest du bei dem Medium bleiben, das dir selbst am nächsten ist.
  • Auf welchem Wege bringst du am ehesten die Augen anderer zum Strahlen? Über welche Kommunikationskanäle bewegst du die Menschen? Bist du ein guter Redner, dem Leute gebannt zuhören? Oder bist du gut darin, eine Gruppe so zu moderieren, dass am Ende alle wesentlichen Aussagen gesammelt worden sind? Oder kannst du gut mit Texten begeistern? Sind es Bilder, Farben oder andere visuelle Botschaften, die dein Gegenüber bewegen und berühren? Wie ist es mit deiner Stimme und deiner Ausdruckskraft – kannst du damit Menschen begeistern?
    • Manche dieser Medien / Kanäle hast du vielleicht noch gar nicht ausprobiert und kannst es daher gar nicht sagen. Mein Tipp: Nimm‘ dir vor, so viel wie möglich im Rahmen deines ersten Kurses zu testen! Es ist doch ein Lernprojekt, erinnerst du dich an die vier Grund-Prinzipien? ;)
  • Brauchst du direktes Feedback und spürbare Interaktion, um dich wohlzufühlen in der Arbeit mit Kunden/Teilnehmern? Oder ist es dir ganz lieb, wenn zwischen Reiz und Reaktion ein wenig Zeit vergeht – und du ggf. über deine Antworten nachdenken kannst, bevor du sie weitergibst? Brauchst du synchrone (Live-) Kommunikation mit deinen Kunden, um voll aufzublühen? Oder macht dich eher ein hoher Anteil asynchroner Kommunikation zufrieden und ausgeglichen?
    • Hier geht es um die Teilnehmerbetreuung: Meist läuft es auf eine Kombination hinaus. Deswegen ist vor allem wichtig, dass du dir klar machst, wie viel du langfristig in direkten Live-Kontakt zu deiner Teilnehmergruppe sein möchtest. Für deinen ersten Kurs kann es in jedem Fall sehr förderlich sein, mindestens eine Live-Komponente dabei zu haben – du bekommst so einfach viel besser mit, wie deine Materialien ankommen und was sie bewirken. 

So, das war’s an Fragen!

Das ist zu tun:
  • Denke über die Reflexionsfragen nach – und mach‘ dir ggf. auch Notizen dazu.
  • Mach‘ keine ausführliche Selbsterkundung draus, sondern antworte möglichst spontan – und dann geht’s los mit der Arbeit im Modul!
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