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M10 Grundlagen-Input

Willkommen in Modul 10! Hier geht es um das „Onboarding“ deiner Teilnehmer, also wie du sie an Bord holst und was du wann kommunizierst zwischen Kauf und Start deines Kurses.

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Text und Folien:

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Praxisaufgabe: Leg‘ die Grundstruktur deines Kurses in deiner Kursplattform an

Wenn du die Entscheidung gefällt hast, dann ist deine Praxisaufgabe, jetzt schon mal die Grundstruktur deines Kurses in deiner Kursplattform anzulegen.

  • Solltest du dich entschieden haben, deine (wenigen) Inputs per Mail / als PDF und/oder einfach zum Download auf einer Webseite anzulegen, macht ein zusätzliches Dokument Sinn, in dem du deine Module / Lektionen planst (z.B. in Excel oder Google Docs Tabellen)
  • Wenn du mit einer der empfohlenen Mietplattformen arbeiten möchtest, dann leg‘ dort schon mal Module und ggf. Lektionen an. Evtl. kannst du dir in den Lektionen Notizen machen über das, was dort später rein soll (zB. „Video xy, Arbeitsblatt z“).
  • Wenn du dich für die selbstgehostete Variante mit WordPress entschieden hast, leg‘ alle Seiten schon mal an, die später die Lektionen sein sollen sowie zusätzliche Seiten, die im Menü als übergeordnete (Eltern-) Seiten dienen. Über das Menü kannst du dann Lektionen zu den Modulen sortieren. Wenn du das Plugin WP Courseware benutzt, legst du keine Seiten sondern „Course Units“ an und ordnest die dann über die Drag-n-Drop Funktion in die jeweiligen Module, die du ebenfalls schon anlegen kannst.

 

Das ist zu tun:
  • Das ist zwar erstmal nur ein „leeres Gerüst“ – aber ich finde das immer sehr motivierend, wenn ich die Grundstruktur schon mal vor mir sehe und sie nur noch zu füllen brauche. Wenn es dir auch so geht —> Dann los! :)
  • Wenn du noch Fragen dazu hast, melde dich.

 

Abschluss-Fragebogen

Jetzt freue ich mich auf dein Abschluss-Feedback zum Programm „Mein erster Onlinekurs“! Nutze diesen Link zur Umfrage:

>> Zur Abschluss-Umfrage >>

Ich freue mich, wenn du dir zum Abschluss des Programms ein paar Minuten Zeit nimmst, mir Feedback – und ggf. eine Referenz –  zu geben!

Herzliche Grüße

Marit

Ausblick: Wo soll es nach dem ersten Onlinekurs hingehen? (Vision)

Der erste Onlinekurs als Ausgangspunkt für…

Ich finde immer wieder spannend, wie sich bei meinen Teilnehmern im Laufe der Zeit herauskristallisiert, in welche Richtung es sich jeweils weiterentwickeln wird. Offensichtlich eignet sich ein erster Onlinekurs gut als Ausgangsbasis für recht unterschiedliche Geschäftsmodelle.

In dieser Lektion möchte ich dich dazu anregen, zum Abschluss des Programms erneut über deine „Antreiber“, deine zugrundeliegende Motivation und deine Ziele zu reflektieren. Ich mache die Erfahrung, dass die grundlegende Ausrichtung erst durch das konkrete TUN und ausprobieren so richtig klar wird – ein „Nachjustieren“ deiner (Langfrist-)Ziele macht also Sinn.

Lektion als PDF

Deine Aufgabe in dieser Lektion:

Formuliere erneut dein übergeordnetes Ziel, in welche Richtung sich dein Business durch deinen Onlinekurs weiterentwickeln soll. Finde – wenn du Lust dazu hast – eine ansprechende Form für dein Ziel, wie z.B. ein Motto, ein Bild oder eine Skizze, ein Statement dazu oder ähnliches.

Nimm dazu zunächst deine im ersten Modul gemachten Notizen zum Thema „Ziele und Motive“ erneut zur Hand: Was passt noch gut? Was hat sich verändert bzw. klarer geworden?

Zusätzlich zu diesem Rückblick kannst du dich inspirieren lassen von meinen Gedanken zu möglichen Geschäftsmodellen bzw. Einnahmequellen, zu denen man ein einmal durchgeführtes Programm weiterentwickeln kann:

Mögliche Geschäftsmodelle / Einnahmequellen nach dem ersten Coachingprogramm

Im Laufe der letzten Wochen hat sich auch mein Blick geweitet und ich sehe mittlerweile eine ganze Menge spannender Möglichkeiten, wohin die Reise nach einem ersten Programm gehen kann:

1. Ein einmal entwickeltes Programm ein oder mehrmals pro Jahr (betreut) durchführen

Ein einmal entwickeltes Programm kannst du jederzeit auf die gleiche Weise – ggf. mit kleinen Anpassungen – erneut wieder durchführen. Ab dem zweiten Durchlauf hast du deutlich weniger Arbeit damit, weil die Lernunterlagen fertig sind und du dich ganz auf die Betreuung und ggf. das Ausprobieren neuer Varianten der Betreuung konzentrieren kannst.

Ein 10-wöchiges Programm könntest du z.B. einmal im Frühjahr und einmal im Herbst starten.

Da sich deine Liste mit jedem neuen Launch weiter mit am Thema interessierten Menschen füllt und du außerdem in deinen ehemaligen Teilnehmern immer mehr Multiplikatoren hast, die das Programm weiterempfehlen, dürfte die Teilnehmergewinnung von Mal zu Mal einfacher gehen.

2. Das entwickelte Programm durch von dir ausgebildete Sub-Unternehmer durchführen / betreuen lassen

Eine Weiterentwicklung davon ist es, nach einigen Durchläufen Assistenten auszubilden, die den größten Teil der Teilnehmerbetreuung übernehmen. Das ist aber sicher nicht der allernächste Schritt sondern eher eine längerfristige Aussicht. Insbesondere, wenn du dich wieder neuen Themen zuwenden möchtest, die Nachfrage nach deinem ursprünglich entwickelten Programm aber weiter hoch ist, ist dies eine überlegenswerte Option.

3. Einen Selbstlernkurs daraus machen, der automatisiert verkauft wird

Aus deinem ursprünglich betreuten Programm kann ein Selbstlernkurs werden oder ein nur über ein moderiertes Forum betreuter Kurs, bei dem die gesamte Abwicklung automatisiert geschieht. Auch hier schadet ein gelegentlicher Aufmerksamkeitsschub nicht, wenn du z.B. mehrfach pro Jahr verstärkt die Werbetrommel für den Selbstlernkurs rührst.

Es ist auch möglich, einen komplett automatisierten Verkaufsprozess aufzusetzen, z.B. mit bezahlten Anzeigen und/oder der Werbung durch Affiliates, die immer wieder neue Leute auf deine „Squeezepage“ schicken, von wo aus ein automatisierter Launch per Autoresponder startet.

(Zuviel Fachchinesisch? ;) Hier nochmal in Deutsch: Du hast eine Seite vorbereitet, auf der du dein „kowA“ anpreist, z.B. ein mehrteiliger E-Mail-Kurs, der natürlich zum Thema deines Selbstlernkurs führt. Ein Interessent muss dafür seine E-Mail-Adresse in ein Formular eintragen. Ab dann bekommt er eine Reihe von Mails mit spannenden Infos, z.B. die Lektionen deines Kurses. In den letzten beiden Mails wird auf das kostenpflichtige Angebot hingewiesen und der Kunde auf eine Verkaufsseite geleitet. „Das Einzige“ was du also jetzt noch erreichen musst ist, dass regelmäßig eine nennenswerte Anzahl an Menschen deine Eintragungsseite besuchen. Das erreichst du mit Anzeigen, Muliplikatoren, die gegen Provision die Werbung an ihre Liste schicken oder eben durch regelmäßige eigene Werbeaktionen wie z.B. Webinare, Vorträge… 

Einen solchen komplett automatisierten „Sales-Funnel“ (Marketing-Trichter) habe ich als Kunde schon mehrfach erlebt, aber selbst noch keine Erfahrungen damit. Eventuell macht es hier Sinn, sich beim einmaligen Einrichten dieses Systems professionelle Hilfe zu suchen.

4. Eine Reihe von E-Books aus den schriftlichen Lernmaterialien machen

Wenn du sehr textlastige Module erstellt hast, ist es mit wenig Aufwand möglich, daraus mehrere Kindle- (oder andere) E-Books zu erstellen. Diese könnten als „Arbeitsbuch“ gekennzeichnet sein, wenn viele Übungen enthalten sind. So erhöhst du deine Sichtbarkeit im Netz weiter und hast eine weitere Einkommensquelle.

5. Einzel-Coachingprogramme anbieten bzw. den Einzelcoachingprozess aufwerten und leichter vermarktbar machen

Wenn du entschieden hast, keine Gruppenangebote zu machen, kannst du dein Coaching oder deine Beratung durch unterstützende, multimediale Arbeitsunterlagen sehr aufwerten – und außerdem natürlich dazu übergehen, mehr und mehr ortsunabhängig zu arbeiten.

Ein Einzel-Coachingprogramm, das inhaltlich stärker festgelegt ist als ein normales Coaching, dürfte einerseits ganz neue Kundengruppen ansprechen und beschert dir andererseits einen höheren Stundenlohn (weil das Gesamtpaket mehr Wert ist als du an Live-Arbeit hineingeben musst).

Auch hier gilt: Je mehr du aktiv die Werbetrommel dafür rührst und Interessenten sich in eine E-Mail-Liste eintragen, desto größer und besser vorselektiert wird bald deine Liste sein. Mit Referenzen von zufriedenen Teilnehmern dürfte auch hier die Vermarktung im Laufe der Zeit immer leichter werden.

6. Lizenzen für Unternehmen: Trainer- oder Teilnehmerlizenz

Wenn du dein Coachingprogramm für Unternehmen entwickelt hast oder deine Inhalte sich auch für Unternehmen eignen, kannst du auch über ein Lizenzmodell nachdenken.

Ich habe neulich von dieser Story gehört und finde, sie regt zum Nachdenken an: Eine Beraterin hatte einen Selbstlernkurs entwickelt und diesen eigentlich an Solo-Entrepreneure angeboten. Gleichzeitig hatte sie aber auch ein Lizenzmodell für Unternehmen vorgesehen, wonach Unternehmen die Unterlagen gegen eine teilnehmergebundene Lizenz nutzen können. Tatsächlich griff ein Unternehmen zu und kaufte auf einen Schlag 300 Lizenzen…

Sei diese Geschichte nun wahr oder durch die diversen Ecken, über die ich sie gehört habe, verzerrt: Das regt doch durchaus die Fantasie an, oder? ;) Unternehmen kaufen bei bestimmten Themen für jeden Teilnehmer ein Buch – warum sollten sie nicht auch für jeden Teilnehmer eine Reihe von Selbstlernmodulen kaufen, was jede Menge Trainerstunden und Entwicklungsaufwand spart?

Ich habe ja auch gerade eine Trainerlizenz mitentwickelt (diese hier) und dafür geben Trainer € 250,- aus, weil es ihnen eine Menge Arbeit erspart. Gut, durch den zwischengeschalteten Verlag verdiene ich daran nicht wirklich viel – aber offensichtlich funktioniert auch dieses Geschäftsmodell, denn der Verlag erwartet 150-300 verkaufte Exemplare…

Wie das Ganze technisch funktioniert, weiss ich (noch) nicht, aber ich habe gesehen, dass man z.B. bei dem Zahlungsanbieter Digistore24.de auch Lizenzschlüssel generieren kann. Da müss ich mich aber selbst nochmal schlau machen – daher von mir nur als Denkanregung.

7. Einen Online-Mitgliederbereich mit kontinuierlichen Einnahmen aufbauen

Ein Online-Mitgliederbereich ist im Grunde nichts anderes als die Plattform, auf der du dich jetzt gerade befindest: Es handelt sich um einen Bereich auf einer Webseite, der nur für registrierte und angemeldete Benutzer zugänglich ist.

Bei einem Coachingprogramm ist die „Mitgliedschaft“ zeitlich begrenzt und beginnt für alle Teilnehmer zum gleichen Zeitpunkt. Bei einem Online-Mitgliederbereich („Membership-Site) dagegen ist der Ein- und Ausstieg für Mitglieder jederzeit möglich und sie erhalten nur solange Zugang zu den Ressourcen auf der Plattform, wie Mitgliedsbeiträge gezahlt werden.

Worin die Ressourcen konkret bestehen, ist je nach Thema unterschiedlich. Sehr oft spielt die moderierte Community eine große Rolle und auch die Möglichkeit, dem Experten, also dem Betreiber der Seite, Fragen zu stellen. Auch exklusive, speziell für die Mitglieder aufbereitete Informationen, Übungsunterlagen oä. sind natürlich ein wichtiger Anreiz, Mitglied bei einer solchen Seite zu werden.

Wenn du einmal die Lernunterlagen für dein Programm fertig erstellt und sie ggf. optimiert hast, könntest du das als Start-Anreiz für deinen Membership-Bereich nutzen. Bei dem Plugin Digimember, das ich nutze, ist eine automatische, zeitgesteuerte Freischaltung von bestimmten Seiten möglich. So kannst du z.B. jede Woche oder alle zwei Wochen eine neue Lektion freischalten lassen – und zwar ist das immer relativ zum Eintrittszeitpunkt. Die Mitglieder, bearbeiten dann zwar alle in ihrem Tempo den zeitgesteuerten Selbstlernkurs, haben aber die Möglichkeit, über das Forum nach Sparringspartnern zu suchen, Fragen zu stellen etc. Ein „moderierter Selbstlernkurs“ – so könnte man das nennen.

Nach Ende des Selbstlernkurses wird ein gewisser Prozentsatz der Mitglieder an Bord bleiben, wenn du z.B. zusätlich jeden Monat „Bonus-Infos“ reingibst wie z.B. detaillierte Tutorials UND die Community gut angelaufen und sehr aktiv ist.

So ein Membership-Bereich ist allerdings nicht „von null auf hundert“ zu starten. Du brauchst zu Beginn eine gewisse kritische Masse an Mitgliedern, denn sonst die Community nicht viel wert. Ein Launch und als Basis eine relativ gute, große Liste sind wohl die Grundvoraussetzungen dafür, dass dieses Geschäftsmodell funktioniert.

8.  Nichts von alledem: Glücklich beim bewährten Geschäftsmodell bleiben

Eine letzte Möglichkeit will ich nicht ungenannt lassen: Es ist auch möglich, dass du nach den Erfahrungen der letzten Wochen gemerkt hast „Das ist doch nichts für mich!„.

Lernmaterialien zu erstellen ist eine völlig andere Arbeit als wenn du im Live-Workshop vor einer Gruppe stehst oder im Einzelsetting mit einer Person flexibel arbeitest. Wenn du das nach dem Ausprobieren jetzt festgestellt hast, dass es dir keinen Spaß macht, dann musst du das ja nicht. Teilnehmer / Kunden online zu betreuen ist ebenfalls gewöhnungsbedürftig und nicht jedermanns Sache. Vielleicht ist dir klargeworden: Ich arbeite lieber von Angesicht zu Angesicht.

Das kann sein – und diese Erkenntnis ist doch auch sehr viel wert! Und das meine ich überhaupt nicht ironisch, falls das so klingen sollte ;) . Du wirst aus diesem Kurs wertvolle Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen haben – es war also auf keinen Fall vergebene Liebesmüh. Erlaube dir also auch, diese Weiterentwicklung deines Geschäftsmodell in deine Auswahlliste mit aufzunehmen!

–> Was fällt dir noch ein? Welches spricht dich persönlich am meisten an?

Jetzt bist du dran: In welche grundsätzliche Richtung soll es sich bei dir weiterentwickeln? Wohin willst du mittel- bis langfristig mit deinem ersten Coachingprogramm?

Du siehst: Es ist zwar jetzt eine ganze Menge Arbeit, dein erstes Programm auf die Schienen zu kriegen – aber es lohnt sich! So oder so stehen dir spannende Möglichkeiten zur Verfügung, von denen viele in Deutschland noch ziemliches Neuland sind. Wir sind eine Community von Vorreitern :)

Die Aufgabe lautete: Denke über deine langfristigen Ziele nach und finde eine „Vision“, die deine Motivation aufrecht erhält, auch nachhaltig dranzubleiben. Vielleicht findest du spontan ein Motto, unter dem dein erstes Coachingprogramm stehen soll? Oder ein Bild, das deine Wunschvorstellung gut ausdrückt?

Wie kannst du dein „großes Ziel“, dem du mit deinem ersten Coachingprogramm näher kommen willst, gut für dich sichtbar und greifbar machen?

Was behindert evtl. deinen Fluss – und wie kannst du damit umgehen?

Die Steine im Fluss beseitigen oder umschiffen

Hast du einen Engpass identifiziert? Einen „dicken Stein“ auf dem Weg zu deinem Onlinekurs, an dem du gerade ein wenig festhängst?

Mit einem Engpass meine ich, wenn Anspruch und Wirklichkeit nicht zusammenpassen. Wenn irgendwo was fehlt, hakt, stört, bremst, Energie raubt wo es nach deiner Vorstellung eigentlich anders laufen sollte. Dies können äußere Dinge sein (z.B. „Ich kriege meine Landingpage aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht fertig“) und innere (z.B. „Ich bin gar nicht wirklich optimistisch, dass ich wirklich genug Teilnehmer gewinnen kann“).

Was kannst du tun, um (wieder) besser in Fluss zu kommen?

Grundsätzlich sehe ich im Umgang mit Engpässen bzw. „dicken Steinen im Fluss“ drei Möglichkeiten.

1. Die Energie darauf fokussieren, den Engpass zu beseitigen: Mit aller Kraft den großen Stein aus dem Flussbett heben.

2. Vom eigenen Anspruch (vorerst; für das Pilotprogramm) abrücken und den Engpass damit entschärfen: Die Menge des Wassers drosseln, die durch diese Stelle des Flusses fließen soll.

3. Den Engpass umgehen, indem einzelne Teilziele hinterfragt, ganz aufgegeben oder zeitlich weiter nach hinten verlagert werden: Einen zusätzlichen Weg für das Wasser graben.

Hier mal ein paar Beispiele:

Hier geht’s zur Tabelle mit den Beispielen

Arbeitsblatt: Richtig umgehen mit den „dicken Steinen im Fluss“ (Umgehen mit Engpässen)

Wenn du möchtest, kannst du deine eigenen „dicken Steine“ ebenso untersuchen, wie ich es für die drei Beispiele gemacht habe. Ich empfehle dir, jeweils alle drei Möglichkeiten zu durchdenken – und sich dann für die zu entscheiden, die sich am besten anfühlt.

 

Arbeitsblatt: Umgehen mit Engpässen

 

Wie du jetzt im Fluss bleibst (Checkliste)

Hinweis:
Diese letzten Lektionen im Bereich „Abschluss“ stammen aus meinem alten Programm „Mein erstes Coachingprogramm“.

Sie sind eventuell wertvoll für dich, wenn du zum Ende des Programms das Gefühl hast, noch irgendwo festzustecken. Und damit du diese Hürden identifizieren und danach weitermachen kannst, habe ich diese beiden Lektionen hier noch mit aufgenommen. Überspringe sie gerne, wenn du das Gefühl hast, das brauchst du aktuell nicht!

In dem Fall kannst du direkt zum Abschluss-Feedback springen.

Der Weg zum ersten Onlinekurs verläuft nicht linear

In den letzten Wochen hast du in Sachen „erster eigener Onlinekurs“ vieles angestoßen, ausprobiert und umgesetzt. Dabei hast du gemerkt, dass der Weg nicht immer geradlinig verläuft – auch wenn das der lineare Aufbau dieses Programms manchmal suggeriert.

Der Weg zum ersten eigenen Onlienkurs ist mehr als das Abarbeiten einer To-Do Liste. Du entwickelst dich in ein neues Geschäftsmodell hinein – und das bringt einiges in Bewegung. Auch auf persönlicher Ebene.

Solltest du daher im Moment ein wenig schlechtes Gewissen haben, weil du im Programm „hintendran“ bist oder teilweise andere Wege gegangen bist und noch nicht alle Schritte abgearbeitet hast, möchte ich dich beruhigen: Das ist völlig in Ordnung so!

Du hast ja auch noch andere Dinge zu tun, als dich um deinen Kurs zu kümmern – und so rückt das im Alltag immer mal wieder nach hinten. Außerdem brauchen manche Dinge auch einfach ihre Zeit – eben weil es wie gesagt auch mit persönlichen Entwicklungsschritten zu tun hat.

Wichtig: Im Fluss bleiben

Wichtig ist mir, dass du auch nach dem Ende des Programms im Fluss bleibst! Dein Vorankommen sollte jetzt nicht unnötig ins Stocken geraten. Denn: den Faden nach einer längeren Unterbrechung wieder aufzunehmen ist meist viel schwieriger als (in Mini-Schritten) immer weiter dranzubleiben.

Es ist mir wirklich ein ernstes Anliegen ;) dass du möglichst bald konkrete Erfahrungen im direkten Kontakt mit deinen ersten Teilnehmern sammeln kannst.

Standortbestimmung mit Checkliste

In dieser Lektion kannst du eine detaillierte Standortbestimmung vornehmen. Ich biete dir dafür eine Checkliste an, mit der du deine Fortschritte in Bezug auf deinen ersten Onlinekurs erfassen kannst.

Diese Checkliste hilft auf dreierlei Weise, im Fluss zu bleiben:

1.) Motivation aufrecht erhalten

Du wirst sehen, was du schon alles geschafft hast! Auch wenn es vielleicht für die Außenwelt noch nicht oder erst teilweise sichtbar ist.
Durch das hohe Tempo hier im Programm und durch die Dichte an Lektionen und Aufgaben kann leicht das Gefühl entstehen, „nicht gut genug“ vorangekommen zu sein. Das Vor-Augen-Halten der kleinen und größeren gegangenen Schritte soll dir helfen, dich an deinem Fortschritt zu erfreuen – und dir damit frische Energie dafür geben, jetzt auch weiterhin dranzubleiben.

2.) Die Planung der nächsten Schritte vorbereiten

Natürlich hilft so eine Standortbestimmung auch dabei zu sehen, was noch zu tun ist. Aktualisiere deinen Projektplan für deinen Onlinekurs entsprechend.

3.) Die großen Steine aus dem Weg räumen, die den Fluss eventuell behindern

Große Steine im Flussbett können zu einem Stau führen – daher gilt es, diese besonders dicken Brocken zu finden. Es geht um den aktuell größten Engpass, um den du dich kümmern musst, damit dein Projekt jetzt nicht ins Stocken gerät.

Durch das gedankliche Abklopfen der schon erledigten Schritte wird schnell deutlich, wo es gerade haken könnte oder wo unnötig Energie verloren geht. Auf der Basis der Erkenntnisse kannst du dann diesen Engpass gezielt angehen (siehe nächste Lektion).

Hier geht’s zur Checkliste für deine Standortbestimmung:

Checkliste Standortbestimmung

 

Einstiegs-Reflexion für Modul 10

In Modul geht es darum, wie du deine Teilnehmer in Empfang nimmst. Und gut passende, aktive, veränderungsbereite und sympathische Teilnehmer für deinen ersten Kurs – das ist schließlich das große Ziel dieses Kurses! Also geht es darum, die letzten Meter auf der Ziel-Linie vorzubereiten.

Als Einstiegs-Reflexion lasse ich dich mal wieder die Perspektive deiner Kunden einnehmen. Erinnere dich selbst als Seminare, Workshops, Onlinekurse, Kongresse etc., an denen du selbst teilgenommen hast:

gut empfangen M10

Wo hast du dich gut empfangen gefühlt?

Was waren die Faktoren, dass du dich sicher und genau am richtigen Ort / im richtigen Kurs / Webinar etc. gefühlt hast?

Was hat die Trainerin / der Trainer gemacht, um dafür zu sorgen, dass die Teilnehmer gut ankommen?

Vielleicht war es auch ein anderer Kontext, in dem du dich gut empfangen gefühlt hast – im Hotel, in einem Restaurant, bei einer Feier…?

Vielleicht fallen dir auch Negativ-Beispiele ein, wo du nicht so empfangen wurdest, wie du es dir gewünscht hast? Was lief da verkehrt?

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Das ist zu tun:

Wie immer bei der Einstiegs-Reflexion geht es nicht darum, ewig lange über diese Fragen nachzudenken. Gehe einfach kurz in dich und lasse Bilder auftauchen, lasse wirken, mach‘ dir bewusst, was dir persönlich wichtig ist. Und stimme dich damit mental auf die vor dir liegende Aufgabe ein: Zu planen, wie du deine Teilnehmer in deinem Kurs an Bord holen wirst. 

Praxisaufgabe: Lege deinen Produktionsplan an

Deine Praxisaufgabe ist es jetzt, deinen Produktionsplan anzulegen – und zwar für alle Module, so wie du es bis hierher geplant hast. Bestimmt wirst du das eine oder andere später noch verändern, aber jetzt brauchst du erstmal einen kompletten Überblick, was für welche Module wann zu produzieren / vorzubereiten ist.

Wenn du Trello nutzen möchtest, empfehle ich dir nochmal das Video von Claudia Kauscheder, in dem sie dir zeigt, wie sie sich in Trello organisiert, um den Überblick über ihre Medien- bzw. Kurs-Produktion zu behalten (das findest du unter Bonus-Materialien – Experten-Interviews).

Du kannst auch jedes andere Tool dazu nehmen, z.B. dein Projektmanagement-Tool der Wahl. Auch in Excel oder anderen Tabellen-Programmen lässt sich gut ein Plan anlegen. Ich zeige dir hier mal ein Beispiel, wie du auch mit verschiedenen Farben in deinem Produktionsplan die verschiedenen Elemente optisch sichtbar machst:

Beispiel Redaktionsplan

Das ist zu tun:
  • Erstelle dir einen übersichtlichen Plan, was für welches Modul von dir vorbereitet bzw. erstellt werden muss.
  • Dieser Arbeitsschritt ist wahrscheinlich „Work-in-Progress“, d.h. du wirst diesen Plan immer wieder verändern und überarbeiten. Das ist auch richtig so – dein Produktionsplan „lebt“! :)
  • Wenn du Hilfestellung für diesen Arbeitsschritt brauchst, melde dich.

Lebendige Kurs-Unterlagen: Bring deine Einzigartigkeit ein

Dein Onlinekurs sollte gut strukturiert sein und den Teilnehmer durch wiederkehrende Elemente dabei unterstützen, den Überblick zu behalten und die Arbeit am Kurs zu einem Ritual werden zu lassen. Soweit so gut! UND: Dein Kurs soll lebendig sein, die Person dahinter sollte durchscheinen, die Teilnehmer bekommen im Optimalfall das Gefühl, von dir persönlich an die Hand genommen zu werden.

Bei Onlinekursen, die für Unternehmen und/oder im Auftrag eines Instituts etc. entstehen, ist es eher wichtig, dass die Unterlagen universell einsetzbar sind, hier wird sich der Online-Trainer mit seiner Persönlichkeit zurückhalten. Du aber richtest dich ja an Selbstzahler und bist im Online-Marketing selbst die Marke. Die Leute kaufen den Kurs einerseits wegen des Themas, das ihren Nerv trifft – sie kaufen es zum großen Teil aber auch deswegen, weil sie bei DIR lernen wollen.

Deine Einzigartigkeit in den Kurs einbringen und die Struktur durchbrechen

In diesem Arbeitschritt schaust du dir daher deine bisher geschaffene Kurs-Struktur nochmal an und überlegst zweierlei:

  • Wie kannst du in die wiederkehrenden Elemente Lebendigkeit und deinen persönlichen Stil einbringen? Da gibt es unzählige Ideen, die ja auch schon im Input genannt wurden. Siehe die Beispiele für das Brainstorming unten.

und:

  • Wie und wo durchbrichst du eventuell bewusst die Struktur deines Kurses und überrascht deine Teilnehmer? Das ist kein Muss, aber auch eine Möglichkeit, deine Einzigartigkeit einzubringen. Ein Beispiel: Statt per Mail kommt der Lerninhalt von Modul 3 per Brief mit einer handschriftlichen Botschaft oder Statt die üblichen Folien-Bildschirm-Videos zeichnest du ein Lernvideo am See sitzend auf.

Arbeitsblatt „Brainstorming Persönlichkeit im Onlinekurs“

In diesem Arbeitsblatt bekommst du eine angefangene Mindmap, mit der du Ideen sammeln kannst, wie du deine Einzigartigkeit in den Kurs einbringst. Das sind erstmal nur Ideen, später entscheidest du, welche der Ideen du in deinem Kurs umsetzt. Zu viel des Guten ist – wie so oft im Leben – auch nicht gut. Es gilt, die Balance zu finden zwischen verlässlicher Struktur und Lebendigkeit durch pfiffige Ideen.

Hier siehst du die angefangene Mindmap – du kannst auch sehr gerne auf einem Papier, an der Pinnwand, auf dem Boden oder sonstwie arbeiten – oder eben das Arbeitsblatt ausdrucken und darauf deine Ideen notieren.

Angefangene Mindmap Persönlichkeit

 

Arbeitsblatt „Brainstorming Persönlichkeit im Onlinekurs“

Beispiele für das Einbringen deiner Persönlichkeit im Onlinekurs

Achtung: Diese Beispiele sollte du dir nur anschauen, NACHDEM du dein eigenes Brainstorming bereits gemacht hast. Ich sehe sonst die Gefahr, dass du deine eigene Kreativität einschränkst.

Hier habe ich die Mindmap mal beispielhaft weiter ausgefüllt:

Infoblatt „Beispiele Persönlichkeit im Onlinekurs“

 

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